Tag 5 der Tour, und wieder Regen!!! Zumindest schien es am Morgen so. Als ich solangsam in der Halle erwachte, dachte ich zunächst, es wäre die Lüftung. Aber nein, es stellte sich heraus, dass es mal wieder wie aus Kübeln schüttete. Warum hat der Wettergott nur dieses Jahr kein Einsehen mit uns?? Ich war schon ziemlich niedergeschlagen, da ich bei diesem Wetter nicht auf Rad steigen würde. Ich wusste ja noch, wie erbärmlich ich zwei Tage vorher gefroren habe bei de Regen. Also erstmal anziehen und frühstücken. Heute zum ersten Mal im Camp mit KAFFEE. Richtiger warmer, brauner Kaffee. Leider gab es nur Kümmelbrötchen, die ich mir nicht antun wollte. Zwei Schokoriegel und später noch ein Müsli mussten heute reichen. Glücklicherweise ist die Wolke dann irgendwann weitergezogen und es heiterte auf, so dass die Team nach und nach alle losfahren konnten. Diesmal fuhr ich mit dem Team 'Brandenburg Cyclerz' von Mario Stiller. Auch hier waren einige altbekannte GBI-Kollegen mit dabei und einige neue Gesichter. Landschaftlich war es heute sensationell. Der Elberadweg durch das Elbsandsteingebirge zeigt immer wieder faszinierende Felsformationen und tolle Örtchen auf der gegenüberliegenden Elbeseite.Das Team harmonierte gut und so kamen wir einigermassen zügig voran und konnten sogar noch verschiedene Zwischenhalte auf der Strecke machen. Der letzte Zwischenstopp in einem Biergarten direkt an der Elbe war dann auch eine glückliche Fügung, da es 10 min nach unserer Einkehr - wer hätte es geglaubt - wieder heftig zu schütten anfing. Glücklicherweise konnten wir in das Restaurant flüchten und wurden endlich mal nicht nass. Es soll ja auf der Tour sogar schon Menschen geben, die meinen, dass der Regen immer nur dann kommt, wenn ich in der Nähe bin. So ganz von der Hand weisen läßt sich das nicht, da der Regen mich ja jedesmal trifft.
In Dresden angekommen ging es noch zu einem kleinen Sightseeingtrip durch die City. Die Frauenkirche, Zwinger und Semperoper standen auf dem Programm. Und dann ging es weiter zu unserem Tagesziel in Radebeul. Es erwartete uns ein schönes grosses Camp, eine grosse Halle und ein süsser Ort mit zahlreichen Restauraunt. Und während ich diese Zeilen schreibe in meinem 'Bett', höre ich ein Konzert aus hundert Körperöffnungen, so das ich noch nicht weiß, ob und wann ich heute einschlafen werde. Aber das ist wohl der Preis, wenn man nicht im Hotel übernachten will.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen