Donnerstag, 2. Juni 2016

It's raining cats and dogs

Der dritte Tag führte von Tabor nach Prag. Eigentlich eine super Sache, zumal ich am Vorabend noch von einem der GBI-Sponsoren die Einladung zu einem Sponsoren-Abendevent in der Prager Altstadt direkt an der Karlsbrücke erhielt. Ich muss ihn wohl sehr verdutzt angeschaut haben, denn er meinte, man wolle ein paar wichtige Vodafonis zum Essen einladen. Auch meine Antwort, dass er bei mit da sicherlich an der falschen Adresse wäre, liess er nicht gelten. So bestand wenigsten Aussicht auf Sattwerden in netter Gesellschaft, da auch das Red One Team mi eibgeladen war.
Vorher waren allerdings noch viele Unwägbarkeiten zu meistern. Die erste war der fehlende Kaffee zum Frühstück. Das Gefühl kaffeelos abzufahren kannte ich ja schon. Aber diesmal mit Team Bike4Fun, deren Teamleader leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste und durch Betnhard, mit dem ich auch schon so manche Strecke gemeistert habe, würdig vertreten habe. Micha, ein Freind aus Kindertagen war auch dabei. Ebenso die beiden Leipziger Flix und Sven, die meinten, die Berge ohne Gangschaltung befahren zu müssen (a.d.R. die Räder nennt mam Fixies oder Singlespeed-Räder). Mir war es den Aufpreis für die Schaltung echt wert, wenn ich die armen Kerle ihre Räder immer die letzten Meter am Berg schieben sah. Und da war dann noch Michael unser Nordlicht.
Das der Tag wettertechnisch unter keinem guten Stern stand sagten uns alle Wetter-Apps, die wir befragten. Bis zum Nittag sind wir aber doch erst einmal (ziemlich) nass geworde, konnten uns aber in einem Restaurant mit zwei Dutzend anderen GBI-lern aufwärmen und zu mittag essen. Sofort nach der Abfahrt aus dem Restaurant ging es dann los. Erst Regen, der schell zu Starkregen wurde, gefolgt von Gewitter und zuletzt Hagel. Ich glaube, ich war in meinem ganzen Leben noch nicht so nass. Zudem waren wir völlig durchgefrohren und die Abfahrten auf regennasser Strasse waren aucj nich ohne. Also entschlossen wir uns im nächsten Ort zu etwas, dass ich in sieben GBI-Jahren noch nie machen musste - wir sind mit der Bahn weiter mach Prag gefahren. Da der Lokführer an jeder Mülltonne angehalten hat, geriet mein Zeitplan mächtig in Bedrängnis, sollte ich doch um7 Uhr im Restaurant sein. Hat aber dann alles noch geklappt und ich  war froh, dass wir heute eine Hostelübernachtung hatten und die nassen Klamotten trocknen konnten.
Der Abendevent war dann richtig klasse. Auf einer schwimmenden Terasse in der Moldau mit Blick auf die Karlsbrücke. Und jetzt schien auch die Sonne wieder.

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