Erstmal muss ich mich entschuldigen, daß ich bisher die letzten Tage bloggen geschlampt habe. Aber ich komm einfach zu nix!
Der erste GBI-Tag begann nach einer Gewitternacht in Klosterneuburg, vor den Toren von Wien. Durch den Regen war der eigentliche Startort (Rasenplatz) so matschig, daß wir kurzfristig umplanen mussten. Was ja dem erfahrenen GBI-Teilnehmer nichts Neues ist. Und dann kamen auch schon alle Teilnehmer an. Ein Gewusel wie auf der Kirmes, jeder sucht sein Rad, sein Gepäck, sein Team oder muß sich noch registrieren. Aber irgendwie sind am Ende doch alle startklar.
Ich hatte mich im Vorfeld ja dazu entschieden, dieses Jahr ein Team-Hop-On-Hop-Off zu machen, um mal mit all den Teams zu fahren, die ich in den letzten Jahren getroffen habe. Den Anfang machte Team Espresso Bar, ein passender Name um den Einstieg nach einer mäßigen Trainingssaison zu machen. Los ging es für uns allerdings erst mit leicher Verspätung, da Steffen beim Flugzeugtransport sein Schaltauge ruiniert hatte und ein Leihrad benötigte. Und es haben sich unserem Team noch die zwei Quoten-Inder angeschlossen, die dieses Jahr das erste Mal dabei sind und ihr eigentlichen Team nicht gefunden haben.
Zunächst ging es entlang der Donau bei schönstem Frühsommerwetter entlang von perfekt präparierten Radwegen. Weiter gings durch das Weinviertel bis zur tschechischen Grenze. Super schöne Landschaft und alles super zu fahren. Zwischendurch haben wir das Vodafone Red One Team getroffen und sind einen Großteil des Tages gemeinsam gefahren. Kurz vor dem Ziel ging's über die Grenze nach Tschechien. Glücklicherweise hatte keiner der Grenzposten Lust uns zu kontrollieren. Kurz vor der Grenze erzählte mir Vivek, der Inder, daß sein Reisepass im Gepäck (im Gepäck-LKW) liegt. Da würde ich sagen, Glück gehabt, Vivek. Hinter der Grenze gab es dann das erste tschechische Bier für uns (für gefühlte 50 Cent) :-).
Znojmo erwartet uns dann mit einer tollen Stadtkulisse. Blöderweise lag die City auf dem Berg und wir waren unten. Also noch ein letztes Mal in den kleinen Gang runterschalten und hochkurbeln. Im Camp erwartete uns dann wieder das altbekannte GBI-Feeling. Matratzen holen, Schlafplatz in der Turnhalle suchen, gemeinschaftliches Duschen und dann lecker Essen und Trinken. Was die GBI alles für die Teilnehmer organisiert, kann man daran erkenn, daß auf dem benachbarten Sportplatz ein American Footballspiel stattfand. Toll wäre es noch gewesen, wenn die Puschelgirls (ähm Cheerleader) uns am nächsten Morgen noch im Spalier verabschiedet hätten. War aber nicht. Trotzdem war es ein toller Tag mit dem Espresso Bar Team.
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